Aktuelle Themen zum Frühjahrsbeginn

Anrufsammeltaxi kommt ab Mai, Straßenbauprogramm wird erweitert und Corvinusbecher verliehen!

Die Wiener Neustädter Lokalpolitik startet mit einer Vielzahl von Projekten und Beschlüssen in den Frühling.

Der Bogen spannt sich von einem neuen Anrufsammeltaxi über die Erweiterung des Straßenbauprogramms bis hin zur Unterstützung für die neue Stadtmusikkapelle und die Verleihung des Corvinusbechers.

  • Grundsatzbeschluss zur Einrichtung eines Anrufsammeltaxis: Ab Mai soll es in Wiener Neustadt wieder ein Anrufsammeltaxi als Ergänzung des öffentlichen Verkehrs geben. Ein diesbezüglicher Grundsatzbeschluss des Gemeinderates sieht vor, dass dieses Anrufsammeltaxi von Montag bis Samstag, 19 bis 2 Uhr, sowie Sonntag, von 8 bis 2 Uhr, im gesamten Stadtgebiet fährt. Geplant sind Preise von 4,- (Normaltarif) und 2,- Euro (Besitzer von Zeitkarten öffentlicher Verkehrsmittel). „Das Anrufsammeltaxi ist eine perfekte Ergänzung unserer Busse am Abend und am Wochenende zu günstigen Konditionen für die Fahrgäste. Das System wird in Wiener Neustadt vom wnsks Verkehrsbetrieb organisiert“, so Stadtrat DI Franz Dinhobl zu dem Projekt.
  • Förderung der Stadtmusikkapelle: Die neue Stadtmusikkapelle, die bei der Marienmarkt-Eröffnung am 29. April ihre Premiere feiert, erhält eine Förderung der Stadt im Ausmaß von 5.000,- Euro. Dazu werden weitere 50.000,- Euro als Zwischenfinanzierung für bereits zugesagte Förderungen vom Land NÖ und vom NÖ Blasmusikverband ausbezahlt. Diese werden vom Verein der Stadtmusikkapelle nach Einlangen der Förderungen wieder an die Stadt refundiert. „Unsere Stadtmusikkapelle wird ein neues kulturelles Aushängeschild, deswegen wollen wir diese Institution auch dementsprechend fördern“, informiert Vizebürgermeister Dr. Christian Stocker, der als Bildungsstadtrat auch für die Musikschule zuständig ist, aus deren Mitte sich die Stadtmusikkapelle in erster Linie
    gebildet hat
    .

  •  Verleih Corvinusbecher: Während das Stadtmuseum für die NÖ Landesausstellung 2019 umgebaut wird und deshalb geschlossen ist, wird der Corvinusbecher dem Niederösterreichischen „Haus der Geschichte“ in St. Pölten unentgeltlich geliehen. Die Leihe läuft von 1. August 2017 bis 15. November 2018. „Wir pflegen ein besonders enges und freundschaftliches Verhältnis zu den Kulturinstitutionen des Landes Niederösterreich. Deshalb war es selbstverständlich, dass wir dem Ansuchen des Landes nachgekommen sind und den Corvinusbecher währender Umbauarbeiten verleihen. Es ist uns ja außerdem eine Ehre, dass unser größter Schatz in St. Pölten gezeigt wird“, so Kulturstadtrat Franz Piribauer, MSc.

  • Grundstücksverkauf Pottendorfer Straße/Kleingasse: Die Stadt Wiener Neustadt beabsichtigt, ein rund 9.000 Quadratmeter großes Grundstück an der Pottendorfer Straße/Kleingasse an die Genossenschaft „Alpenland“ zu verkaufen. Die Genossenschaft wird in weiterer Folge auf diesem Areal gemäß den Vorgaben der Stadt- und Raumplanung ein „Wohnquartier Kleingasse“ mit Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern errichten. Der Quadratmeterpreis für das Objekt beträgt 180,- Euro. „Mit diesem Projekt zeigen wir, wie wichtig uns das Thema sanfte Stadtentwicklung ist. Wir nahmen bei der Widmung und Gestaltung eines Projektes auf dieser freien Fläche auf die umliegende Bebauung Rücksicht, so dass hier in Zukunft ein stimmiges Stadtbild ohne Konflitkpotential entstehen kann. Darüber hinaus haben wir in den Verhandlungen auch einen absolut zufriedenstellenden Preis erreicht“, erklärt Baustadtrat DI Franz Dinhobl.
  • Erweiterung des Straßenbauprogramms: Da das Budget für den Straßenbau im Jahr 2016 nicht zur Gänze ausgeschöpft wurde, sollen nun 2017 folgende Projekte zusätzlich zum bereits beschlossenen Straßenbauprogramm umgesetzt werden:
    • Kreuzung B53 Kleines Lazarett: Errichtung Ampel
    • Hundefreilaufzone:, Befestigung des Parkplatzes
    • Umsiedelung Skaterplatz im Bereich Kreisverkehr B26
    • Hauptplatz: Neu- und Umgestaltung anteilige Kosten
    • Planungsarbeiten Brücke Nestroystraße (An der Hohen Brücke)
    • Einbindung Kleines Lazarett in B53: Straßenumlegung
    • Michael Stern-Gasse: Straßenneubau

Die Finanzierung erfolgt durch Restausschöpfung des Darlehens für den Straßenbau 2016 und ist somit budgetneutral.

Folgende Straßenbauarbeiten waren schon bislang für das Jahr 2017 vorgesehen:

  • Am kleinen Lazarett - Hans Beirer-Gasse Richtung Lidl - kompletter Straßenneubau
  • Mairegasse - verkehrstechnischer Umbau - Straßenrückbau
  • Puchberger Straße B26 (STBA 4) - Einbindung Fischelgasse - Deckensanierung
  • Ungargasse B53 (STBA 4) - diverse Nebenanlagen (Busbuchten, Radwege)
  • Radweg Wiener Straße B17 - Josef Mohr-Gasse bis Prof. Dr. Stephan Koren-Straße
  • Breitenauer Gasse - Lachtengasse bis Krickelgasse - kompletter Straßenneubau
  • Tulpengasse - verkehrstechnischer Umbau - kompletter Neubau der Nebenanlagen
  • Pottendorfer Straße - Kreuzungsbereich mit Stadionstraße - Deckensanierung
  • Viktor Lang-Straße - Neubau des Radweges und der Zufahrt
  • Franz Liszt-Gasse - Richard Wagner-G. bis Franz Lehar-G. - kompletter Straßenneubau
  • Michael Stern-Gasse - kompletter Straßenneubau
  • Gehsteigherstellungen - Sanierungen und Wiederherstellungen im gesamten Stadtgebiet
  • Randleistensanierung - Granitleisten im gesamten Stadtgebiet
  • Fugenverguss - Fugensanierung im gesamten Stadtgebiet
  • Diverses - Straßen, Radwege und verkehrstechnische Umbauten kleineren Umfangs

Seit 20. März läuft außerdem der kostenlose Testbetrieb der E-Buslinie in der Innenstadt. Bis zum 30. Juni fährt ein E-Bus Montag bis Freitag, von 9 bis 18 Uhr, im 20-Minuten-Takt durch die gesamte Innenstadt. Die Haltestellen befinden sich auf dem Hauptplatz, in der Bahngasse (2 Haltestellen), am Bahnhof, bei der Theater Garage und auf dem Domplatz. Erste Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigten, dass der E-Bus für den Verkehr in der Innenstadt für viele zu leise ist, weil der dadurch erst sehr spät wahrgenommen wird. Aus diesem Grund wurde bereits nachgebessert und das vorhandene Fahrsignal lauter eingestellt. Derartige Nachbesserungen nach Rückmeldungen der Fahrgäste sollen im Probebetrieb laufend erfolgen.

„An diesen Highlights des Arbeitsprogramms der nächsten Wochen zeigt sich, wie vielfältig und umfangreich unsere Agenda ist und wie engagiert wir an der Weiterentwicklung der Stadt arbeiten. Das geht eben weit über die großen Projekte wie die Landesausstellung oder den Marienmarkt hinaus. Das betrifft Maßnahmen und Entscheidungen in allen Politikfeldern und Lebensbereichen. Nur so können wir Wiener Neustadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wieder dort hinbringen, wo die Stadt hingehört – nämlich an die Spitze. Ich bedanke mich bei allen für ihren Einsatz und ihr Engagement für unsere Stadt“, so Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger.

Wiener Neustadt, am 22. März 2017 

 

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