20 Jahre Alma

20 Jahre „Alma“ wird in Wiener Neustadt gefeiert! Paulus Mankers Stück gastiert wieder in der Serbenhalle Wiener Neustadt steht die Wiederholung eines großartigen Kultur- und Theater-Erlebnisses bevor: Von 24. Mai bis 13. Juni 2015 gastiert Paulus Manker wieder mit seinem legendären Stück „Alma“ in der atemberaubenden Kulisse der „Serbenhalle“ an der Pottendorfer Straße.

Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger freut sich auf das besondere Jubiläum: „Wiener Neustadt ist ein ausgezeichneter Boden für kulturelle Spitzenleistungen. Das Publikum erwartet ein unvergesslicher Abend, denn Theatermagier Paulus Manker und sein Ensemble verstehen es vortrefflich, die Zuseher auf verführerische Art und Weise in die Welt von Alma Mahler-Werfel zu locken! Mein ausdrücklicher Dank gilt Paulus Manker, ohne dessen Einsatz und Engagement es nie gelungen wäre, dieses Theater-Erlebnis in der Stadt möglich zu machen!“

Zur Geschichte der „Serbenhalle“
Die „Serbenhalle“ an der Pottendorfer Straße ist ein monumentales Bauwerk. Einst in Serbien als Fabrikshalle errichtet, wurde das Gebäude im Zweiten Weltkrieg nach Wiener Neustadt übersiedelt und hier von 1943 bis 1945 als Außenlager des KZ Mauthausen genutzt. Bis zu 1.000 Gefangene wurden zur Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie missbraucht. Nach dem Krieg war die Halle Teil der „Raxwerke“ und dient seit deren Schließung als Lagerhalle.

Theater-Ereignis „Alma“
In einem Großteil der 300 Meter langen, 70 Meter breiten und 30 Meter hohen Halle wird Paulus Mankers legendäres Stück „Alma“ aufgeführt. Mit dem Stück über das Leben von Alma Mahler-Werfel (1879-1964) gelang Manker und dem israelischen Autor Joshua Sobol 1996 bei den Wiener Festwochen ein großer Wurf, der seither an verschiedenen Orten in Wien sowie in Venedig, Lissabon, Los Angeles, Berlin, Prag, Petronell, Jerusalem und am Semmering aufgeführt wurde.

Und nun gastiert „Alma“ von 24. Mai bis 13. Juni an 15 Abenden in Wiener Neustadt, am 29. Mai wird mit einer großen Galavorstellung der 20. Geburtstag des Stücks gefeiert.

Alma Mahler-Werfel war mit vielen berühmten Männern liiert - so war sie mit dem Komponisten Gustav Mahler, dem Architekten Walter Gropius und dem Schriftsteller Franz Werfel verheiratet. Eine Affäre hatte sie unter anderem mit dem Maler Oskar Kokoschka.

All diese Stationen ihres Lebens stellen Manker und Sobol in einem so genannten „Polydrama“ dar. Es gibt vier grobe Handlungsstränge, denen das Publikum folgen kann, wie immer es will. Es werden einzelne Szenen in verschiedenen Räumen gespielt, und man kann entweder immer einem Handlungsstrang folgen, oder aber auch zwischen den Strängen wechseln. Auch gibt es keine Publikumsplätze, man bewegt sich in der Aufführung.

Infos & Karten
„Alma“ beginnt immer um 19.30 Uhr und dauert inklusive Essen in der Pause vier Stunden. Der Kartenpreis beträgt EUR 125,- und beinhaltet die Aufführung, einen Welcome-Drink, ein 3-gängiges Pausenbuffet sowie alle Getränke. Die Zufahrt erfolgt über die Lagergasse (hinter dem „Cine Nova“).

Karten und alle weiteren Infos gibt es auf www.alma-mahler.at.

Wiener Neustadt, 21. Mai 2015

 

 

 

 

 

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