Wohnungsbeirat neu

Wiener Neustadt: Wohnungsbeirat zur Akutvergabe von Gemeindewohnungen wird wieder eingeführt! Die Stadt Wiener Neustadt setzt einen wichtigen Schritt zur Erhöhung der Servicequalität im Bereich der Gemeindewohnungen.

In der Gemeinderatssitzung am 29. Juni wird ein Antrag auf Wiedererrichtung des Wohnungsbeirates eingerichtet. „Mit dieser Maßnahme wollen wir neben der gerade laufenden Aufarbeitung von Problemen im Wohnungsressort auch eine Initiative zur Verbesserung des Services für die Bürgerinnen und Bürger setzen. Außerdem war es unser Anspruch, die Akutwohnungsvergabe wieder in die Eigenverantwortung der Stadt zurückzuholen“, erklärten Bürgermeister-Stellvertreter Wohnungsstadtrat Michael Schnedlitz und Gemeinderat Wolfgang Haberler im Rahmen einer Pressekonferenz am 16. Mai im Alten Rathaus.

Der neue Wohnungsbeirat wird von Wolfgang Haberler geleitet. Jede im Gemeinderat vertretene Fraktion entsendet jeweils eine Vertreterin/einen Vertreter. Dazu kommt eine Person, die von der IFP als Eigentümer der Gemeindewohnungen nominiert wird. Im Bedarfsfall können zu den Sitzungen auch zusätzliche Expertinnen und Experten beigezogen werden.

Insgesamt gibt es in der Stadt Wiener Neustadt knapp 2.300 Gemeindewohnungen, von denen derzeit 112 leer stehen. Zu den Leerständen ist jedoch anzumerken, dass der Großteil aufgrund notwendiger Sanierungsarbeiten zum jetzigen Zeitpunkt nicht vermietbar ist.

„Der neue Wohnungsbeirat ist ein erster wichtiger Schritt, das Thema ‚Wohnen’ breiter aufzustellen. Gleichzeitig sind wir dabei, mögliche Sanierungsprobleme, aber auch Fälle von Sozialbetrug in den Griff zu bekommen“, so Michael Schnedlitz in einem Gesamtabriss zu den aktuellen Fragestellungen im Gemeindewohnungsbereich.


Wolfgang Haberler, der designierte Vorsitzende des Wohnungsbeirates, über seine zukünftige Arbeit: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen Wohnungssuchenden sowie den Mieterinnen und Mietern und bin mir sicher, eine bürgernahe Vergabe sicher stellen zu können. Außerdem werden wir hart daran arbeiten, aufgestaute Probleme zu lösen.“

Wiener Neustadt, 16. Juni 2015

 

 

 

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