Corona: Militärakademie unterstützt bei der Versorgung der Spitäler im südlichen NÖ

Soldatinnen und Soldaten im Logistikzentrum des Landesklinikums im Einsatz

Acht Soldatinnen und Soldaten der Theresianischen Militärakademie Wiener Neustadt stehen gemäß dem Wehrgesetz derzeit zur „Hilfeleistung bei Elementarereignissen und Unglücksfällen außergewöhnlichen Umfanges“  im Einsatz. Die Aufgabe umfasst konkret die Unterstützung der NÖ Landeskliniken-​Holding.

Diese ist für die Führung, Errichtung und den Betrieb aller niederösterreichischen Kliniken verantwortlich. Zur Versorgung der Spitäler im südlichen Landesteil wird in Wiener Neustadt ein Logistikzentrum betrieben. Von dort aus werden die Kliniken Baden-​Mödling, Hainburg, Hochegg, Neunkirchen und Wiener Neustadt mit medizinischen Produkten, Medikamenten und anderen benötigten Gütern beliefert. Der infolge der Coronavirus-​Pandemie erhöhte Materialbedarf der Kliniken im Bereich Schutzausrüstung hat zu einem hohen Arbeitsaufwand im Logistkzentrum geführt, der durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr schaffbar war – in erster Linie deshalb nicht, weil die Arbeiterinnen und Arbeiter in zwei Schichten geteilt wurden, um bei einer eventuellen Infizierung einer Person weiterhin arbeitsfähig zu bleiben.

Um die zeitgerechte Belieferung mit benötigten Materialien sicherzustellen, hat die NÖ Landeskliniken-​Holding einen Antrag auf Unterstützung durch das Bundesheer beim Militärkommando Niederösterreich eingebracht. Diesem wurde nachgekommen, und die Militärakademie aufgrund der geografischen Nähe mit der Durchführung beauftragt. Der Einsatz ist vorerst bis Ende des Monats befristet – in zwei Schichten unterstützen täglich je vier Soldatinnen und Soldaten des Referates II (Dienstbetrieb) im Logistikzentrum. Deren Tätigkeit umfasst die Kommissionierung, sprich das Zusammenstellen von unterschiedlichen Artikeln und Produkten zu einer Lieferung aufgrund der Anträge der einzelnen Kliniken.

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