Kanaleinmündungsabgabe

Jedes Grundstück im Stadtgebiet wird vor seiner Bebauung ans öffentliche Kanalnetz angeschlossen. Dafür ist einmalig eine Abgabe bemessen nach der Berechnungsfläche seitens der Stadt Wiener Neustadt eingehoben.

Kanaleinmündungsabgabe – Was ist das?

Für einen möglichen Anschluss an das öffentliche Kanalnetz ist eine Kanaleinmündungs-abgabe zu entrichten. Das bedeutet, dass diese Einmündungsabgabe auch dann vorgeschrieben wird, wenn gar kein tatsächlicher Anschluss an die Kanalanlage vorliegt, aber jederzeit die Möglichkeit dazu besteht.

Höhe der Abgabe

  • EUR 19,33 pro m² x Berechnungsfläche (+ 10% USt).

Berechnungsfläche:

Für ½ der bebauten Fläche x Anzahl der angeschlossenen Geschosse (wobei immer ein Geschoss hinzukommt) zuzüglich 15% der unbebauten Fläche (höchstens jedoch 15% von 500m², das sind höchstens 75m²)

Änderung Berechnungsfläche durch Zu- oder Ausbau

Ändert sich die Berechnungsfläche durch Zubau, Dachausbau, Aufstockung, etc., so ist die Kanaleinmündungsabgabe neu zu berechnen und eine Ergänzungsabgabe zur Kanaleinmündungsabgabe ist zu entrichten.
Die Ergänzungsabgabe ergibt sich aus dem Differenzbetrag der Abgabe vor Änderung und der Abgabe nach der neuen Berechnung. Beide Abgaben sind jedoch immer mit dem zum Zeitpunkt der Neuberechnung geltenden Einheitssatz zu berechnen.

Für weitere technische Informationen stehen Ihnen die Wiener Neustädter Stadtwerke & Kommunal Service GmbH, Abteilung Wasserwerke, unter der Rufnummer 02622/373 DW 542 gerne zur Verfügung.

Gesetzliche Grundlage

NÖ Kanalgesetz 1977, LGBl. 8230