Stadt Wiener Neustadt will ehemaliges Leiner-Areal erwerben!

Wichtige Zukunftsinvestition im innerstädtischen Bereich

Die Stadt Wiener Neustadt setzt einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Stadtentwicklung im innerstädtischen Bereich und steht kurz davor das ehemalige Leiner-Areal zu erwerben. Die finale Entscheidung dazu fällt in den Gremien der wnsks GmbH, im Gemeinderat am 15. Dezember bzw. in den letzten Verhandlungen mit der Gläubiger-Bank und der bisherigen Eigentümer-Gesellschaft. Nach Abschluss aller Verträge wird das Jahr 2026 dazu genutzt, alle Möglichkeiten der hinkünftigen Nutzung durchzudenken. Die TU Wien/Abteilung Immobilienentwicklung und Projektmanagement nimmt sich auf eigene Initiative und völlig unverbindlich dieses Themas im Rahmen einer Lehrveranstaltung an. Der Kaufpreis beträgt insgesamt 15 Millionen Euro. Kaufvertragsunterzeichnung ist am 16. Dezember geplant.

„Wir haben jetzt die einmalige Gelegenheit, das Eigentum dieser so wichtigen Grundstücke zu erwerben. Diese Chance können wir uns nicht entgehen lassen, um dort selbst entscheiden zu können, was in Zukunft passiert. Bislang waren wir als Stadt ja quasi nur ‚Passagier‘ und konnten kaum Einfluss auf die Pläne der Eigentümer nehmen. Konkrete Planungen gibt es derzeit nicht, Ziel ist es aber, im Laufe des kommenden Jahres Nutzungsvarianten für die Stadt zu analysieren und dann über hinkünftige Schritte zu entscheiden. Sehr wertvoll und erfreulich ist dabei, dass sich die TU Wien auf eigene Initiative und unabhängig von der Stadt im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Themas annimmt und uns so mit dem Expertenblick von außen wichtige Inputs geben kann“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger, Zweiter Vizebürgermeister LAbg. Rainer Spenger, Stadtrat LAbg. Philipp Gerstenmayer für die bunte Stadtregierung.

Zahlen, Daten & Fakten

  • Das ehemalige Leiner-Areal, das nun von der Stadt und der wnsks GmbH erworben wird, beinhaltet die bestehende Parkgarage und die Grundstücke links und rechts der Lederergasse. Das noch bestehende „Haus 2“ in der Bahngasse ist ausgenommen. Gesamt handelt es sich um 23.184 m2.
  • Der Kaufpreis beträgt insgesamt 15 Millionen Euro.
  • Historisch befand sich auf dem Areal vom 17. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Brauerei, das Braugasthaus bestand noch bis Anfang der 1990er-Jahre. Das Leiner-Möbelhaus eröffnete 1960 und wurde im Jahr 2018 geschlossen. Die SÜBA AG erwarb das gesamte Areal und plante ein Stadtquartier, das aber nicht realisiert werden konnte.

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