Modernes Stadtquartier am alten Stadionareal

Wohnen im Grünen wird Realität

EGW Wohnbau, Heimat Österreich und Alpenland präsentieren Pläne für das neue Stadtquartier in Wiener Neustadt mit rund 495 Wohnungen am Areal des ehemaligen Fußballstadions.

Fußballspiele sind in der Giltschwertgasse in Wiener Neustadt Geschichte. Am fast 5 Hektar großen Areal des alten Stadions entsteht ab 2021 ein modernes Stadtquartier mit
unverwechselbarem Charakter, das mit durchdachter Planung, innovativer Bauweise und großzügigen Freiräumen überzeugt. Drei erfahrene Bauträger – EGW Wohnbau, Heimat Österreich und Alpenland – setzen das Großprojekt mit rund 495 Wohnungen aufgeteilt auf acht Baufelder in Abstimmung mit der Stadt Wiener Neustadt und dem Land Niederösterreich um.

Durch einen Mix aus freifinanzierten und geförderten Wohnungen, die in Miete, zum Mietkauf oder als Soforteigentum angeboten werden, sowie unterschiedlichen Wohnungsgrößen- und typen hat das geplante Stadtquartier die besten Voraussetzungen für eine bunte und lebendige Nachbarschaft. Das Vorhaben soll im Frühjahr 2021 in Bau gehen und in drei Bauabschnitten realisiert werden. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz wurden die Planungen, die das Ergebnis eines zweistufigen
kooperativen Architektur- und Planungsauswahlverfahrens und Wettbewerbs mit fünf Architekturbüros sind, nun der Öffentlichkeit präsentiert.

Für Wohnbau-Landesrat Martin Eichtinger ist das geplante Quartier in Niederösterreichs zweitgrößter Stadt ein Vorzeigeprojekt für innovativen Städtebau: „Unsere urbanen Regionen zu gestalten und gesund zu entwickeln, ist eine der Aufgaben der Wohnbauförderung. Eine gezielte Förderung ermöglicht, selbst in den gefragtesten Lagen leistbaren Wohnraum und damit sozialen Ausgleich zu schaffen. Hier am Stadionareal entsteht ein beispielgebendes Projekt, das hohe Ansprüche an Architektur und Ökologie, soziales Miteinander und zukunftsweisende Siedlungsentwicklung vereint und einen tollen Mix zwischen gefördertem Eigentum, erschwinglichen Mietwohnungen und freifinanziertem Wohnraum bietet“, betont er.

Für Bürgermeister Klaus Schneeberger ist das neue Stadtquartier ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Entwicklung der Stadt: „Wiener Neustadt ist eine sehr stark wachsende Stadt – derzeit sind rund 3.000 Wohnungen im Entstehen oder in Planung. Dies erfordert eine Stadtplanung mit Augenmaß, die vor allem auch den Erhalt unserer Grünräume als Ziel haben muss. Das Wohnraum-Projekt am Alten Stadion-Areal passt hier perfekt. Die Quartiersentwicklung umfasst einen extrem hohen Grünanteil, ist
ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden, beinhaltet einen Kindergarten und besticht durch moderne Infrastruktur und Architektur. Ich freue mich sehr auf die Umsetzung.“

Die umfassende Planung, die alle Wohnbedürfnisse miteinschließt, hebt Otto Straka, Direktor von Heimat Österreich, hervor: „Das gemeinschaftliche Miteinander ist ein wichtiges Element für eine gesunde Quartiersbildung. Begegnungszonen auf den öffentlichen Flächen laden zur Vernetzung ein, zentrales Herzstück ist das Quartierszentrum mit Gemeinschaftsraum und Info-Point. Der geplante vier- bis fünfgruppige Kindergarten, der fußläufig erreichbar ist, ist nicht nur eine wichtige Infrastruktur, sondern unterstützt speziell Familien mit kurzen, sicheren Wegen.“

Generell sorgt die Anlage mit acht überschaubaren Baufeldern für ein angenehmes Wohngefühl, bei dem Gemeinschaft und Privatsphäre in Balance stehen. Besonders viel Wert wurde auf die Gestaltung der Freiflächen gelegt: „Die Quartiersmitte durchzieht ein neu angelegter öffentlicher Park als grüne Achse, außerdem verfügen alle Wohnungen über Freiflächen, viele davon über eigene Gärten. Für ein natürliches Wohngefühl und als Beitrag zum Klimaschutz wird mit fachlicher Grünraumplanung viel Wert auf einen hohen Grad an Bepflanzung mit Sträuchern und Bäumen gelegt. Einige der Gebäudedächer der Wohnbauten und ein Teil der Tiefgaragendecke werden sogar begrünt um ein positives Mikroklima zu schaffen und der Überwärmung in diesem modernen Wohnquartier von Anfang an keine Chance zu lassen“, betont Geschäftsführer Fritz Kittel von der EGW Wohnbau. Ein eigenes Mobilitätskonzept rundet die Planung ab: „Unter dem Motto „Mit oder ohne Auto mobil“ wurde ein vielfältiges Wegenetz für einen sicheren Fuß- und Radweg mitgeplant. Zur Förderung der Fahrradnutzung werden doppelt so viele Fahrradabstellplätze geschaffen wie gemäß der Bauordnung erforderlich wären. Für zusätzliche Mobilität gibt es ein Carsharing-Angebot sowie eine Bushaltestelle zur optimalen Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz“, so Alpenland-Obmann Norbert Steiner.

Um das Quartier selbst weitgehend autofrei zu halten, wird der überwiegende Teil der Stellplätze in Tiefgaragen untergebracht. Die Erfahrungen und das Know-How der drei Bauträger fließt in die Umsetzung des modernen Wohnquartiers um den zukünftigen Bewohnern eine hohe Wohlfühl- und Wohnqualität bieten zu können.

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