Neues Pilotprojekt der Abfallwirtschaft zur besseren Müllentsorgung in Wohnhausanlagen

Neue Müllgefäße, bessere Beschriftung und aktive Aufklärung im Mittelpunkt der Aktion

Die Wiener Neustädter Abfallwirtschaft der städtischen wnsks GmbH startet ein neues Pilotprojekt zur Verbesserung der Mülltrennung in Wohnhausanlagen. Neue Müllgefäße, bessere Beschriftung und aktive Aufklärung stehen im Mittelpunkt der Aktion, die versuchsweise in der Porsche-Siedlung gestartet wird.

Raphael Schranz (Abfallwirtschaft), Marina Fink (Wien Süd), wnsks-Aufsichtsratsvorsitzender Stadtrat Franz Dinhobl, Abfallberater Manfred Seidl und Leiter der Abfallwirtschaft Udo Wiesmüller informierten in der Porsche-Siedlung.

wnsks-Aufsichtsratsvorsitzender Stadtrat Franz Dinhobl zum Projekt: „Erfolgreicher und nachhaltiger Umgang mit den Abfällen verlangt eine enge Zusammenarbeit der Abfallwirtschaft mit den Bürgerinnen und Bürgern. In vielen Bereichen gelingt uns das sehr gut, teilweise sehen wir noch Verbesserungspotential. Gerade die richtige und konsequente Trennung stellt eine Grundvoraussetzung für alle weiteren Schritte der Abfallbehandlung dar. Deshalb sind wir hier permanent dabei, aufzuklären, zu unterstützen und – wenn notwendig – auch den mahnenden Finger zu erheben. Mit diesem neuen Projekt wollen wir auch in den Müllräumen von Wohnhausanlagen Verbesserungen bei der Mülltrennung erzielen.“

Die Details des Pilotprojekts

  • Die Anzahl der Wohnhausanlagen ist in der Stadt Wiener Neustadt in den letzten Jahren stark gestiegen. Meist findet sich in den Siedlungen zur Entsorgung der Abfälle ein gemeinsamer Müllraum.
  • Die Erfahrung hat gezeigt, dass in diesen Müllräumen vermehrt Fehlwürfe in die falschen Müllgefäße passieren und so wertvolle Rohstoffe im Restmüll landen, wodurch eine Wiederverwertung nicht mehr möglich ist.
  • Die Abfallwirtschaft Wiener Neustadt startet daher mit Oktober 2020, gemeinsam mit der Hausverwaltung Wien Süd, ein Pilotprojekt in der Porsche-Siedlung.
  • Ziel ist es, den Wissensstand für die richtige Mülltrennung bei den Mieterinnen und Mietern zu erhöhen, die Motivation dafür zu steigern und somit wertvolle Rohstoffe für die Kreislaufwirtschaft zu sichern.
  • Einer der Müllräume wird mit neuen Müllgefäßen und neuen Aufklebern ausgestattet. Zur leichteren Orientierung bei der Trennung finden sich über den Behältern große Infotafeln mit Piktogrammen.
  • Mit einem Infostand vor diesem Müllraum informieren die Abfallberater unter anderem über die Wichtigkeit der richtigen Mülltrennung, die Serviceleistungen der Abfallwirtschaft, die Kreislaufwirtschaft, das neue Wertstoffsammelzentrum, usw.
  • Damit die richtige Mülltrennung im Haushalt einfacher wird, erhält jeder Mieter eine Stofftasche mit einem neuen Trenn-ABC und einem einfach gestalteten Abfalltrennblatt.
  • Durch regelmäßige Infostände vor Ort soll durch die Beratung die Sensibilisierung zu diesem Thema gefestigt werden, um zum einen aus abfallwirtschaftlicher Sicht wertvolle Rohstoffe für die Kreislaufwirtschaft sichern und zum anderen die Kosten für die Müllentsorgung durch diese Maßnahme senken zu können.

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