Restaurierungsoffensive bei den Denkmälern

„Spinnerin am Kreuz“, „Flamme“ am Friedhof, „Mosesbrunnen“ am Domplatz, „Dreifaltigkeitssäule“ am Josefsplatz und Denkmal vor der „Serbenhalle

Die Stadt Wiener Neustadt hat in diesem Jahr eine Offensive bei der Restaurierung ihrer Denkmäler gesetzt. Gleich fünf Projekte wurden in Angriff genommen. Prominentestes Denkmal war dabei mit Sicherheit die „Spinnerin am Kreuz“ im Walther von der Vogelweide-Park, die einer Generalsanierung unterzogen werden musste.

„Wir legen großen Wert auf die Pflege unserer Denkmäler. Aus diesem Grund wurden auch in diesem Jahr einige Projekte in Angriff genommen. Auch, wenn die ‚Spinnerin am Kreuz‘ dabei das weithin sichtbarste Zeichen ist, so sind auch alle anderen Restaurierungsarbeiten nicht minder wichtig, um unsere Denkmäler in Schuss zu halten. Wiener Neustadt hat eine große Geschichte, und diese zeigt sich nicht zuletzt auch in der Vielzahl der Denkmäler im Stadtgebiet“, so Zweiter Vizebürgermeister und zuständiger Stadtrat Rainer Spenger.

Die Restaurierungen

  • Spinnerin am Kreuz: Die gotische Wegsäule wurde aus statischen Gründen generalsaniert. Die Fertigstellung erfolgte Ende November.
  • „Flamme“ am Friedhof: 1926 für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichtet, gilt die „Flamme“ als Denkmal für die gefallenen Soldaten beider Weltkriege. Es erfolgte eine Vorfestigung der Steinteile, danach wurde die „Flamme“ mit einem schonenden „Niederdruckwirbelstrahlverfahren“ vollflächig gereinigt und abschließend mit einer Natursteinlasur geschlemmt. Die Arbeiten erfolgten im November.
  • „Mosesbrunnen“ am Domplatz: Der von Ernst Fuchs gestaltete Brunnen vor dem Dom wurde generalsaniert inklusive des Austausches von Mosaiksteinen. Das Projekt wurde im Oktober fertig gestellt. Außerdem erhält der Brunnen ab diesem Winter eine neue transparente Einhausung, die ihn in der feuchtkalten Jahreszeit schützt und dennoch sichtbar lässt
  • „Dreifaltigkeitssäule“ am Josefsplatz: Die inmitten des Josefspark stehende Säule wurde im Herbst einer Sanierung des Postaments nach Vandalismusschäden unterzogen.
  • Denkmal vor der „Serbenhalle“: Das Gedenkschild an der Pottendorfer Straße wird noch vor Jahresende neu gestaltet.
  • Sonstige Maßnahmen:
    • Reinigung bzw. Schrifterneuerung bei Gedenktafeln: „Spinnerin am Kreuz“, „Zamenhof/Esperanto“ im Esperantopark, „Schiffswerft“ (Werftgasse).
    • Neuaufstellung der Skulptur beim neuen Stadion inklusive Herstellung eines Fundaments und Restaurierung.
    • Restaurierung der Skulptur „Aufstieg“ von Gotthard Fellerer (Dr.-Eckener-Gasse)

Das Kosten für all diese Restaurierungen des Jahres 2020 betrugen rund 420.000,- Euro. Der größte Anteil davon (rund 370.000,- Euro) fiel natürlich auf die Restaurierung der „Spinnerin am Kreuz“.

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