Inklusiver Spielraum in der Waldschule eröffnet!
An diesem besonderen Schulstandort treffen mit der Landessonderschule, der Volksschule und der Mittelschule gleich drei Schultypen aufeinander. Im Rahmen einer vorangegangenen Pressekonferenz erklärte die Landesrätin die Bedeutung attraktiver, naturnaher und inklusiv gestalteter Bewegungs- und Begegnungsräume für die Gemeinden: „Dem Land Niederösterreich ist es seit vielen Jahren ein großes Anliegen, das Schaffen von bedürfnisgerechten und naturnahen Schulfreiräumen und Spielplätzen zu unterstützen. Den Anspruch an diese Spielräume haben wir in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt und um die Anforderungen der Inklusion und Barrierefreiheit erweitert.“
„Wiener Neustadt setzt als Bildungsstadt, die Chancengleichheit und hohe Bildungsqualität vereint, gezielt auf Maßnahmen, die gelebte Inklusion verwirklichen. Spielplätze und Schulfreiräume sind jene Orte, an denen Kinder lernen, was kein Unterrichtsfach vermitteln kann: Freiheit, Begegnung und Vertrauen in die eigene Welt“, führt Bürgermeister Klaus Schneeberger aus.
Wie diese Haltung am Schulstandort seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt wird, betont auch Helmuth Sturm, Abteilungsleiter Kindergärten und Schulen: „Inklusion wird an diesem Standort seit jeher gelebt und zeichnet die Schule besonders aus. Die Landessonderschule, Volksschule und Mittelschule Föhrenwald bilden gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf eine starke Gemeinschaft. Der neue Spielplatz schafft zudem einen weiteren Ort der Begegnung, an dem gelebte Inklusion im Alltag sichtbar wird.“
Barbara Trettler, Geschäftsführerin der Familienland Niederösterreich GmbH, die für die Planung, Gestaltung und Umsetzung verantwortlich zeichnet, erläutert: „Die Familienland Niederösterreich GmbH unterstützt mit ihrem Beratungsprogramm ‚Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung‘ Gemeinden und Schulen bei der Gestaltung zukunftsfitter Bewegungs- und Begegnungsräume für alle Generationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der aktiven Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Sie werden sowohl in die Konzeptions- als auch in die Umsetzungsphase eingebunden und erhalten ein wesentliches Mitspracherecht.“ Das umfangreiche Beratungsprogramm ‚Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung‘ der Familienland Niederösterreich GmbH kann von allen niederösterreichischen Gemeinden und Schulgemeinden in Anspruch genommen werden. In den vergangenen zehn Jahren wurden vom Team der Familienland*Spielräume bereits knapp 200 Projekte in Niederösterreich realisiert.
Besonderes Augenmerk wird dabei auf Inklusion und die Förderung von selbstbestimmter sowie gleichberechtigter Teilhabe gelegt, wie die Landesrätin ausführt, denn „inklusive Gestaltung bedeutet weit mehr, als Spielplätze und Schulfreiräume für alle zugänglich zu machen. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander. Gemeinsames Spielen, Lernen und Begegnen hilft dabei, Barrieren in den Köpfen abzubauen, Berührungsängste zu überwinden und soziale Kontakte zu fördern.
Informationen zum Beratungsprogramm und bisherigen Projekten im Rahmen der Familienland*Spielräume der Familienland Niederösterreich GmbH gibt es auf www.familienland.at.