„Weltwassertag“ und „Tag des Waldes“

Blackout-Vorsorge beim Wasserwerk und Aufforstungsprojekt im Föhrenwald

Am heutigen 22. März wird der Weltwassertag, am gestrigen 21. März der Internationale Tag des Waldes gefeiert. Die Stadt Wiener Neustadt nimmt dies zum Anlass und stellt zwei Projekte in diesen beiden Bereichen vor: Die Blackout-Vorsorge des Wasserwerks sowie das Aufforstungsprojekt im Föhrenwald.

Blackout-Vorsorge des Wasserwerks

Beim Wasserwerk Süd wurde in enger Zusammenarbeit mit der Wasserrechtsbehörde das Projekt „Blackout-Vorsorge“ abgeschlossen und genehmigt. Mit diesem Vorzeigeprojekt sind die WNSKS Wasserwerke in der Lage, bei einem flächendeckenden Stromausfall die Bewohner von Wiener Neustadt bis zu 10 Tage mit Trinkwasser zu versorgen.

„Die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur ist in Krisenzeiten natürlich von besonderer Bedeutung, die Blackout-Vorsorge damit ein notwendiger und wichtiger Schritt. Durch dieses Projekt ist unser Wasserwerk nun bestens gerüstet und krisensicher – im Fall des Falles wäre die Wasserversorgung durch ein Zusammenspiel von Technik, Wartung, 24-Stunden-Störungsdienst, Ausbildung der Mitarbeiter und Notfallübungen weiterhin nachhaltig gesichert“, so LAbg. Stadtrat Franz Dinhobl und Umweltstadtrat Norbert Horvath.

Die Anlage des Wasserwerks Süd kann autonom betrieben werden, Treibstoff ist in ausreichender Menge gelagert.

Aufforstungsprojekt im Föhrenwald

Seit Längerem kämpft der im Steinfeld beheimatete Föhrenwald mit den Auswirkungen des Klimawandels. Das geringe Wasserspeichervermögen des Bodens, wenig Niederschlag, die immer heißer und trockener werdenden Sommer, Kiefer- und Eschentriebsterben, Borkenkäferbefall etc. setzen der Vegetation stark zu. Vor allem die Schwarzkiefer, die diese Region seit Jahrhunderten prägt, leidet darunter.

Die Stadt Wiener Neustadt hat auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Waldbau der Universität für Bodenkultur (BOKU) ein Aufforstungsprojekt mit Versuchspflanzungen gestartet. 30 verschiedene Schwarzkiefern-

Herkünfte aus ganz Europa wurden dabei auf Waldflächen der Forste der WNSKS GmbH eingesetzt, um zu sehen, welche Herkunft mit den Standortbedingungen am besten zurechtkommt. Insgesamt wurden auf 3,7 ha Waldfläche 3.000 Stück Forstware gepflanzt, deren Wuchserfolg seitens der BOKU über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren wissenschaftlich begleitet wird.

„Wiener Neustadt geht beim Thema Umwelt- und Klimaschutz seit vielen Jahren mit gutem Beispiel voran. Neben unserer Baumpflanzinitiative, der Baumschutzverordnung und der Bausperre im gesamten Stadtgebiet zur Wahrung der Grünräume, ist das Aufforstungsprojekt mit Versuchspflanzungen im Föhrenwald ein weiterer, logischer und wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz. Die Erkenntnisse darüber sollen dem Erhalt und der Verbesserung der Waldwirkung dienen und den Fortbestand des Föhrenwaldes vor allem für zukünftige Generationen sichern“, so LAbg. Stadtrat Franz Dinhobl und Umweltstadtrat Norbert Horvath.

Aktuell sind auf den Waldflächen Holzschlägerungsarbeiten im Laufen – Grundlage dafür ist ein Bewirtschaftungsplan zur Intakthaltung der Waldgesellschaft. Mit einer Durchforstung und Auslichtung wird mehr Raum und damit mehr Licht geschaffen, damit zukünftige Bäume besser wachsen können.

Zu den Internationalen Tagen

Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und wird seit 2003 von UN-Water organisiert – Ziel ist es auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen. Der „Tag des Waldes“ wurde zu Beginn der 70er-Jahre von der FAO, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, etabliert, um ein Zeichen gegen die globale Entwaldung zu setzen. Seitdem wird er jährlich gefeiert – jedes Jahr unter einem anderen Thema – und rückt die Bedeutung der Wälder und ihre Leistungen für Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt.

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