Gedenktafel für Künstler Florian Jakowitsch

An ehemaligem Wohnort und Atelier enthüllt

In Gedenken an den vor 5 Jahren verstorbenen Wiener Neustädter Maler, Zeichner und Glaskünstler Prof. Florian Jakowitsch wurde an seiner ehemaligen Wirkungsstätte in der Föhrenwaldgasse 17 eine Tafel angebracht. Jakowitsch war vor allem für seine Glaskunst bekannt – er gestaltete etwa die Altarwand mit großem Glasfenster in der Pfarre Herz Mariä, Teile der Aufbahrungshalle am Friedhof, Fastentücher in Pfarren und viele Sgraffitos.

Bild (Stadt Wiener Neustadt/Weller, v.l.n.r.): Baumeister Josef Panis, Kulturstadtrat Franz Piribauer, Annemarie Wedl, Ulla Bresnig (Freundin von Florian Jakowitsch), Gertrude Lotter, Hilde Glauninger (Kunstexpertin aus Wien und gute Freundin des Künstlers), kniend mit Hund: Hubert Arnim-Ellissen (Schüler von Jakowitsch im Gymnasium Sachsenbrunn), Bürgermeister Klaus Schneeberger, die Familienmitglieder Dorian Jakowitsch, Ariane-Elisabeth Jakowitsch, Kerstin Szivatz, Ruben Jakowitsch und Ina Jakowitsch, sowie Hans Ludwig Diexer (Geschäftsführer Genossenschaft "Neue Eisenstädter")

Für sein Schaffen erhielt er unter anderem das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich sowie den Kulturpreis und das Ehrenzeichen der Stadt Wiener Neustadt.

 

„Mit der Gedenktafel für Prof. Florian Jakowitsch‘ ehren wir einen besonderen Ort von einem besonderen Wiener Neustädter. Jakowitsch hat Zeit seines Lebens in der Föhrenwaldgasse gelebt und gewirkt. Sein künstlerisches Schaffen machte ihn international bekannt, vor allem seine Glasfensterkunst, sein bildnerisches Werk und seine Sgraffitos. Trotz dieser Bekanntheit, war Wiener Neustadt immer sein Heimathafen. Jakowitsch hat in unserer Stadt und besonders mit seinen Künsten in den Wiener Neustädter Pfarren Spuren hinterlassen, durch die er in seiner Heimatstadt präsent bleibt“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger und Kulturstadtrat Franz Piribauer.

 

Professor Florian Jakowitsch wurde 1923 in Wiener Neustadt geboren. Nach einer Lehre als Metallflugzeugbauer bewarb er sich an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Es folgte ein Studium bei Anton Kollig in Stuttgart, eine Ausbildung für Glasfenstergestaltung, Graffiti, Malerei und Bildhauerei sowie die Teilnahme an der von Oskar Kokoschka geleiteten Schule des Sehens. Von 1964 bis 1985 war er als Kunsterzieher tätig. Jakowitsch ist bis heute weit über die Region hinaus bekannt. Er wirkte in Österreich, Deutschland und Frankreich. Er gestaltete Fastentücher für Wiener Neustädter Kirchen, die Kreuzwegbilder für die Flugfeldpfarre St. Anton, die Altarwand mit Glasfenster in der Pfarre Herz Mariä, das Glasfenster in der Kapelle am Städtischen Friedhof, sowie unzählige Sgraffitos.

 

Für sein Schaffen erhielt Florian Jakowitsch das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, die Goldene Ehrenmedaille des Landesverbandes der NÖ Kunstvereine, den Kulturpreis des Landes Niederösterreich sowie den Kulturpreis und das Ehrenzeichen der Stadt Wiener Neustadt. Florian Jakowitsch starb am 4. Juli 2020.

Zurück

Magistrat

Hauptplatz 1-3
2700 Wiener Neustadt

Wichtige Telefonnummern

Gesundheitsamt: +43 / 2622 / 373-743
Kindergärten: +43 / 2622 / 373-238
Schulen: +43 / 2622 / 373-239
Sozialservice: +43 / 2622 / 373-720
Volkshochschule: +43 / 2622 / 373-923/-924
Abfallwirtschaft: +43 / 2622 / 373-660
Wasserwerk (bei Gebrechen): +43 / 2622 / 373-551
Kinder- und Jugendhilfe: +43 / 2622 / 373-705
Kultur und Tickets: +43 / 2622 / 373-311
Bürgerservicestelle: +43 / 2622 / 373-190/-191/-192/-193/-194/-198
Telefonzentrale/Vermittlung: +43 / 2622 / 373-0