Wiener Neustadt macht Kids zukunftsfit: Integrationsangebot „Lernen mit KI in den Schulen“

Für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund

Die Stadt Wiener Neustadt startet mit einem neuen Integrationsangebot im Bildungsbereich und macht sich dabei die Künstliche Intelligenz zunutze: Das Pilotprojekt „Lernen mit KI in den Schulen“, in Kooperation mit „Lumivara“, wird derzeit in der Sommerferienbetreuung in der Otto Glöckel Sportvolksschule eingesetzt und ist in Niederösterreich einmalig. In dem Workshop können Kinder mit und ohne Migrationshintergrund selbstständig am PC ihre Kenntnisse in Fächern wie Deutsch oder Mathematik stärken, verbessern und aufarbeiten. Das entwickelte Programm hilft den Kindern mithilfe KI, Schwächen direkt zu erkennen und passende Lernübungen zu generieren. Bei Erfolg soll das Projekt Schritt für Schritt auf die Nachmittagsbetreuung im regulären Schuljahr ausgeweitet werden.

Bild (Stadt Wiener Neustadt/Maurer): Integrationsgemeinderat Kanber Demir, Bildungsstadtrat Philipp Gruber, Integrationsstadtrat Franz Piribauer, Rainer Mock (Gruppenleiter Schulen), Integrationskoordinator der Stadt Can Grundner und Thomas Thaler (KI-Lernsoftware "Lumivara") mit Leon, Sofia, Lia, Batu und Antonio.

„Wiener Neustadt setzt mit einem kreativen und innovativen Pilotprojekt neue Impulse: Mit dem neuen Integrationsangebot ‚Lernen mit KI‘ – das derzeit in der Sommerferienbetreuung zum Einsatz kommt – unterstützen wir Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund dabei, Lerninhalte individuell und in ihrem eigenen Tempo zu festigen. Besonders beim Ausbau der Deutschkenntnisse leistet das Programm einen wichtigen Beitrag, damit Kinder gestärkt ins neue Schuljahr starten können. Aber auch in anderen Fächern wie etwa Mathematik bietet es Unterstützung, wo sie notwendig ist. So fördern wir Integration durch Bildung und schaffen die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Schulalltag. Denn als Bildungsstadt Nummer 1 ist es unser Ziel, allen Kindern die gleichen Chancen auf eine erfolgreiche Bildungslaufbahn zu ermöglichen – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer Erstsprache“, so Integrationsstadtrat Franz Piribauer, Bildungsstadtrat Philipp Gruber und Integrationsgemeinderat Kanber Demir.

 

Mit der KI-Lernsoftware „Lumivara“ – die für dieses Projekt eigens eine neu entwickelte Volksschul-Version erhalten hat – können Kinder selbstständig Kurse zu beliebigen Themen, wie die Stärkung und Förderung der Deutschkenntnisse, das Verbessern in Mathematik und vieles mehr, erstellen und üben. Betreuerinnen und Betreuer sowie Pädagoginnen und Pädagogen können die Fortschritte über einen eigenen Zugang und die von „Lumivara“ erstellten Berichte in Echtzeit mitverfolgen.

 

Und so funktioniert’s:

Das Kind liest zuerst Schritt für Schritt die vom System generierten Inhalte, es gibt auch die Möglichkeit, dass die Texte und Aufgaben vorgelesen werden. Anschließend erstellt „Lumivara“ auf Basis des gerade Gelesenen Übungen, die das Kind lösen muss. Das Besondere an der Anwendung ist die Hyperpersonalisierung: „Lumivara“ merkt sich Stärken, Schwächen und Vorlieben jedes Kindes und passt damit Inhalte und Übungen laufend daran an. Ebenso wichtig war bei der Volksschul-Version die einfache Bedienung – und genau das wurde erreicht.

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