Generalsanierung der Kuckucksuhr in der Neunkirchner Straße ist abgeschlossen

Die Kuckucksuhr in der Fußgängerzone Neunkirchner Straße in der Wiener Neustädter Innenstadt ist wieder zurück. Im November letzten Jahres wurde sie für eine umfassende Generalsanierung abgeholt, jetzt ist das „inoffizielle“ Wahrzeichen der Stadt wieder an seinem Platz. Seit 1957 ist die Kuckucksuhr eine beliebte Attraktion in der Fußgängerzone, erbaut wurde sie von Uhrmacher Felix Pichler. Neu ist auch eine Beklebung zur Geschichte der Kuckucksuhr in unmittelbarer Nähe, an der ehemaligen BIPA-Filiale.

Bild (Stadt Wiener Neustadt/Weller): Nedjimidin Karanezi (Wirtschaftshof), Sparkasse-Vorstandsdirektor Christian Spitzer, Martin Haas (Sparkasse), Niki Sullivan (Tochter des Erbauers Felix Pichler), Bürgermeister Klaus Schneeberger und Uhrmachermeister Robert Zenz (Zeit-Punkt).

„Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist wieder zurück in unserer Innenstadt: Unsere Kuckucksuhr zieht seit jeher unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die Besucherinnen und Besucher unserer Stadt an. Jung und Alt warten darauf, dass der Kuckuck und die Wachtel viertelstündlich aus der Uhr kommen und rufen. Es freut mich sehr, dass die Kuckucksuhr durch die Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter des Wirtschaftshofs, Firmen aus Wiener Neustadt und Umgebung sowie der FH Wiener Neustadt in neuem Glanz erstrahlt und wieder Freude unter die Leute bringt. Danke an dieser Stelle an Andreas Perz und Hannes Leinweber für die Organisation und Koordination der Arbeiten sowie an die Wiener Neustädter Sparkasse, die mit ihrer Patenschaft einen Beitrag für die Instandhaltung gewährleisten“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger.

 

Die Generalsanierung

Der Wirtschaftshof der Stadt Wiener Neustadt übernahm die Tischler-, Elektrik- und Schlosserarbeiten, für Spezialmuttern und diverse Eisenwaren wurde die Firma Schelnast und für ein Sandstrahlverfahren an der gesamten Uhr die Firma TEK Strahltechnik hinzugezogen. Neu gemacht wurden: das Uhrenglas (Glaserei Grill), Uhrwerk und Zeiger (Firma Zeit-Punkt), die Beschriftung des Ziffernblattes (Die Folie), die Beschichtung der gesamten Uhr (Puco) sowie die Beklebung der Sparkasse und des Kuckucks (MeinDrucker). Die FH Wiener Neustadt kümmerte sich um den Einbau und die Digitalisierung.

 

Zur Geschichte

Die Kuckucksuhr wurde 1957 von Uhrmacher Felix Pichler erbaut. Schon bald wurde die Pichler-Kuckucksuhr zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Neunkirchner Straße, die seit jeher Jung und Alt erfreut. Der Kuckuck und die Wachtel rufen zu jeder Viertelstunde (Montag bis Freitag 8-20 Uhr, Samstag und Sonntag 10-20 Uhr) für die Besucherinnen und Besucher der Fußgängerzone. Die Bekanntheit der Uhr reichte sogar über die Stadtgrenzen hinaus: 1972 fand sie Erwähnung in der Jugendzeitschrift „Micky Maus“.

 

1971 wurde das Gehäuse renoviert und das Uhrwerk erneuert, 1991 folgte eine weitere Sanierung. Nach dem Tod von Felix Pichler im Jahr 1993 kümmerte sich Uhrmacher Peter Hanakamp um die inzwischen funkgesteuerte Uhr. Im Jahr 2015 ging die Uhr in die Obhut des Stadtmarketings Wiener Neustadt über.

 

Bei der Generalsanierung 2017 wurde die gesamte Technik des Uhrwerkes in enger Abstimmung mit Familie Pichler ausgebaut und modernisiert. Die technischen Arbeiten übernahmen Studentinnen und Studenten der FH Wiener Neustadt. Sämtliche Relais, Schaltungen und Leitungen wurden im Sockel der 3,50 Meter hohen Uhr untergebracht, anstatt wie bisher in einem Keller des Gebäudes nebenan. Auf den letzten digitalen Stand gebracht wurde auch der Gesang der Wachtel und des Kuckucks.

 

2022 hat die Wiener Neustädter Sparkasse nach dem Motto „Wertvolles bewahren“ die Patenschaft für die kommenden Jahre übernommen. Mit dem Beitrag der Sparkasse wird so die Instandhaltung der Kuckucksuhr gewährleistet.

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